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Video 3 von 4 – Wenn Gefühle das Handeln bestimmen

Wenn Gefühle das Handeln bestimmen – Mentaltraining

Teil 3

Botenstoffe kontrollieren unser Handeln

kb_wolfgangreichl112-1In den letzten beiden Tools haben wir viel über die Art, wie unser Gehirn neuronale Verbindungen (Stapel) aufbaut erfahren. Heute klären wir warum diese Stapel so eine große Existenzberechtigung haben und warum wir sie nicht einfach wegschnippen können. Bleiben wir dazu bei unserem Beispiel mit der Angst vor Spinnen: Mit der Spinne verbinden wir ja nicht nur, sondern auch ein Gefühl. Das heißt wir fühlen etwas, wenn plötzlich eine Spinne auf uns zukommt. Wir schreien, wir flippen aus, wir bekommen Gänsehaut, wir schwitzen, wir bekommen Panik – der ganze Körper reagiert. Das heißt jeder Stapel in unserem Gehirn steht in einer direkten Verbindung zum Hypothalamus. Der Hypothalamus ist in unserem Gehirn so etwas wie eine kleine Chemiefabrik. Jedes Gefühl das wir Menschen erleben wird dort produziert. Wenn Sie zum Beispiel bei bestimmten Themen Gänsehaut bekommen oder in bestimmten Situationen rot werden, dann passiert das, weil der Hypothalamus Botenstoffe losgeschickt hat. Diese Botenstoffe jagen mit etwa 200 Km/h durch unseren Körper und verursachen dann diese Reaktionen. Wenn jetzt also die Spinne kommt, dann schickt der Hypothalamus seine Botenstoffe los und diese verursachen dann eben Panik, Gänsehaut, Schweißausbrüche und so weiter.

Nach Drogen genauso süchtig wie nach Gefühlen

Warum ist das jetzt so wichtig zu wissen, dass jeder Stapel direkt mit dem Hypothalamus verbunden ist? Ganz einfach: Sie wissen das Menschen abhängig von Drogen werden können. Umso öfter diese Menschen ihre Droge nehmen, umso mehr brauchen sie sie. Abhängige können nicht einfach sagen, ich nehme meine Droge nur heute und morgen und setze ich dann wieder ein paar Tage aus bevor ich sie wieder nehme, das funktioniert nicht. Starke Raucher z.B. werden ganz hibbelig, wenn Sie mal eine Stunde ohne Zigarette auskommen müssen. Daran sehen Sie, dass wir Menschen ein Suchtpotenzial in uns haben. Dieses Suchtpotenzial sorgt bei Drogensüchtigen z.B. dafür, dass die Droge, auf Zellebene zu wirken beginnt. Das heißt die Zelle bekommt einen gewissen Stoff und reagiert darauf.

Und jetzt wird’s spannend: Die Zellen in unserem Körper haben wir ja nicht ein Leben lang, sondern die sterben nach einiger Zeit ab. Bevor sie das tun, bilden sie aber noch neue Zellen, sogenannt Geschwister oder Tochterzellen. Die Zelle reproduziert sich also. Doch bevor sie das tut, macht unsere Zelle vereinfacht gesagt Inventur. Denn jede Zelle hat zur Außenwelt Rezeptoren, das ist quasi eine Art Andockstelle. Hier können Botenstoffe, z.B. Drogen, andocken, in die Zelle eindringen und dort etwas auslösen. Eine Zelle kann tausende Rezeptoren haben. Wenn die Zelle jetzt an ihr Ende kommt, dann prüft sie also bei ihrer Inventur für was die einzelnen Rezeptoren zuständig waren: Da gab es vielleicht 200 Rezeptoren für die Eiweißaufnahme, 100 Rezeptoren um gewissen Fette abzubauen, 50 Rezeptoren zum Aufnehmen einer Droge, die in der Zelle so richtig für Action gesorgt hat! Für Vitamine waren da zwar auch noch 30 Rezeptoren, aber da war kaum was los, da kam also nichts mehr rein. Auch bei den Rezeptoren die für gewisse Nährstoffe zuständig waren passierte nichts…. Bei der Reproduktion wird jetzt die Zelle, jene Rezeptoren bei denen nichts los war, also die Vitamin- und Nährstoffzellen nicht mehr in dieser hohen Anzahl neu bilden. Aber die Rezeptoren bei denen richtig was abging, wie z.B. bei der Drogenaufnahme, die werden gleich mehrfach reproduziert. Das heißt wir haben jetzt eine Zelle, die richtig gierig ist auf diese Droge, bzw. auf den Botenstoff. Und das passiert ja nicht nur bei einer Zelle, der Mensch hat Billionen von Zellen, die sich immer wieder neu reproduzieren. Und viele davon sind dann gierig auf den Botenstoff und so entsteht ein Verlangen danach.

Dieses Verlangen kennen Sie als Gefühl. Sind Sie vielleicht süchtig nach Schokolade, oder Chips? Kennen Sie das, dass Sie nur ein Stück Schokolade essen wollen und ruckzuck ist die Tafel komplett vernascht? Das Gleiche passiert bei den Chips: Eine kleines Chipsblatterl und schon können Sie nicht mehr aufhören bis die Tüte leer ist. Also wir alle haben dieses Suchtpotenzial in uns und die Zellen reagieren darauf. Das heißt diese Andockstellen, diese Rezeptoren verlangen nach etwas und schicken das als Gefühl ins Gehirn. Ein Drogensüchtiger würde jetzt alles tun, um dieses Gefühl zu befriedigen, also um seine Droge zu bekommen. Und genau das gleiche tun wir auch: Wir haben unsere Stapel, die bestätigt werden wollen, die wollen, dass wir panisch sind, wenn Spinnen auftauchen. Die wollen, dass Personen mit Depressionen traurig und niedergeschlagen sind. Die wollen Existenzängste spüren bei Personen, die Geldprobleme haben – sie verlangen förmlich danach und wir tun alles um dieses Verlangen zu befriedigen.

Das heißt wir sollten mal überprüfen, ob es sein kann, dass wir nach bestimmten Gefühlen süchtig sind. Haben Sie vielleicht ein Verlangen, ein bestimmtes Gefühl immer wieder zu erleben? Denn wenn dem so ist, dann können Sie zwar geistig einiges tun, aber Sie werden sich immer wieder schwertun, so lange Sie dieses Verlangen nicht bewältigt haben. Dass man es bewältigen kann, steht dabei außer Frage, wie das erfahren Sie ein anderes Mal.

POWERTIPP 3:

Alles was wir aussenden bekommen wir zurück. Sie haben das bestimmt schon mit dem Lächeln erfahren dürfen: Sie Lächeln jemanden an, er/sie lächelt zurück! So ist das mit allem. Auch wenn Sie grantig in ein Geschäft gehen, könnte es leicht sein, dass Sie genauso grantig vom Verkäufer behandelt werden. Daher mein heutiger Powertipp: Versuchen Sie anderen das Beste zu wünschen. Egal, ob Ihr gegenüber schlecht oder gut gelaunt ist, wünschen Sie ihm einfach nur das Beste. Sie werden sehen, die Leute verändern sich und irgendwann bekommen Sie dann auch das Beste zurück.

 

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Wenn Gefühle das Handeln bestimmen

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Denn nichts macht im Leben mehr Spaß als ein schönes Leben.

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